Marika Jacobi
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2:53 Minuten
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Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie du die Flexibilität und Veränderbarkeit von Software erhöhen kannst? Die hexagonale Architektur ist eine Möglichkeit, dies zu erreichen.

Sehen wir uns jetzt die wichtigsten Merkmale dieses Musters an und wie es die Modularität von Programmen verbessern kann.

Eine Designtechnik, die als hexagonales Architekturmuster bezeichnet wird, zielt darauf ab, die interne Logik eines Softwaresystems von seinen externen Interaktionen zu isolieren.

Die grundlegenden Gesetze, Regeln und Formeln, die festlegen, wie das System funktioniert, sind in der Hauptlogik enthalten, die manchmal auch als Kernlogik bezeichnet wird.

Hexagonale Architekturmuster sind unverzichtbar, denn sie tragen dazu bei, dass Softwaresysteme flexibler und leichter zu warten sind, indem sie die Kernfunktionalität von externen Interaktionen trennen.

Durch die Trennung der Hauptlogik können sich die Entwickler auf die wesentlichen Elemente des Systems konzentrieren, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie es mit der Außenwelt interagiert.

In einer hexagonalen Architektur werden Konnektoren oder Adapter verwendet, um zwischen den äußeren Interaktionen und der Kernlogik zu vermitteln. Dies garantiert, dass die grundlegende Logik unabhängig von bestimmten Technologien oder Implementierungsspezifika ist.

Diese Aufteilung fördert die Flexibilität und Wartbarkeit, indem sie das unabhängige Testen, Ändern und Ersetzen von Komponenten ermöglicht.

Die Verwendung eines hexagonalen Architekturmusters in der Softwareentwicklung hat mehrere Vorteile, insbesondere im Hinblick auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Diese Technik macht es einfacher, sich anzupassen, wenn sich externe Abhängigkeiten ändern, indem Ports mit verschiedenen Adaptern isoliert und wiederverwendet werden.

Die Architektur der Hexagone

Ein Softwaresystem kann mit diesem Muster in drei Ebenen aufgeteilt werden: die innere Schicht, die mittlere Schicht und die äußere Schicht. Die innerste Schicht enthält die grundlegenden Objekte oder Funktionen, die die Kernlogik ausmachen.

Die innere Schicht eines hexagonalen Architekturmusters ist so etwas wie das Herz des Systems, denn hier befinden sich die grundlegenden Algorithmen und Geschäftsregeln, die bestimmen, wie das System funktioniert.

Da sie von äußeren Kräften abgeschirmt ist, kann diese Schicht Änderungen standhalten und trotzdem zuverlässig sein.

Die äußere Schicht besteht aus Adaptern, die die Implementierungsdetails durch den Einsatz bestimmter Technologien oder Frameworks steuern, während die mittlere Schicht die Ports oder Schnittstellen definiert, die die Vereinbarungen für externe Interaktionen festlegen.

Indem sie die Kommunikationsrichtlinien festlegt und garantiert, dass die wesentlichen Operationen unabhängig von externen Abhängigkeiten sind, dient die mittlere Schicht als Bindeglied zwischen der externen Umgebung und der Kernlogik.

Durch diese Segmentierung ist das System anpassungsfähiger und flexibler gegenüber wechselnden Anforderungen.

Vorteile des hexagonalen Architekturstils

Softwaresysteme können durch die Implementierung eines hexagonalen Architekturmusters eine lose Kopplung, eine hohe Kohäsion, Plug-and-Play-Fähigkeiten und eine verbesserte Testbarkeit erreichen.

1. Lose Kopplung: Ports und Adapter vereinfachen Systeme, indem sie die zentrale Logik von externen Interaktionen isolieren. Das minimiert Abhängigkeiten und Komplexität und erleichtert Ergänzungen und Änderungen.

2. Hohe Kohäsion: Durch die Konzentration auf domänenspezifische Fragen in der Hauptlogik werden technische Details aus dem Weg geräumt, während gleichzeitig die Klarheit, Konsistenz sowie die Test- und Debugging-Möglichkeiten verbessert werden.

3. Plug-and-play-Fähigkeiten: Diese Funktion ermöglicht die Integration anderer Technologien oder Frameworks, ohne das System zu verändern, indem einfach Adapter an Ports angeschlossen oder abgezogen werden, ohne die grundlegende Logik des Systems zu beeinflussen.

4. Bessere Testbarkeit: Durch die Isolierung der wesentlichen Funktionen für das Testen mit Mock- oder Stub-Adaptern können Tests schneller und einfacher durchgeführt werden, was die Abdeckung und Zuverlässigkeit des Systems verbessert.

Das hexagonale Entwurfsmuster fördert eine lose Kopplung, eine hohe Kohäsion, Plug-and-Play-Fähigkeiten und eine verbesserte Testbarkeit, wodurch Softwaresysteme angesichts sich ändernder Anforderungen und technologischer Fortschritte widerstandsfähiger, flexibler und skalierbarer werden.

Zusammenfassung

Mit dem hexagonalen Architekturmuster wird das Softwaredesign übersichtlicher, denn es isoliert die Hauptlogik von externen Interaktionen.

Entwickler können mit diesem Muster die Wartbarkeit, Anpassungsfähigkeit und Modularität von Software verbessern, was auch die Anpassung an veränderte Bedürfnisse und technologische Fortschritte erleichtert.

Marika Jacobi

Über Marika Jacobi

Marika Jacobi, eine anpassungsfähige Wortschöpferin, navigiert durch verschiedene Themen und präsentiert informative Inhalte, die eine breite Leserschaft ansprechen. Marikas Vielseitigkeit verspricht spannende Artikel zu verschiedenen Themen.

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